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Aufräumarbeiten sind teuer. Wegen Erdbeben und Tsunami stehen in Japan allerdings extrem viele Arbeiten an. Und viele dieser Arbeiten benötigen Strom. Dem Handelsblatt vom 25. März zufolge teile die Industrieministerin Banri Kaiede aber mit, dass der Verbrauch spätestens im Sommer höher ist, als die vorhandenen Kapazitäten bieten können. So wird der Strompreis bei Zeiten steigen.
Der Berliner Senat will die deutsche Hauptstadt mit einem neuen Aktionsprogramm zum europäischen Zentrum für Elektromobilität machen. Die Zahl der Elektroautos soll sich von den aktuellen 100 auf 100.000 steigern. Dass dies der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit bekannt gab, berichteten Medien am 24.März.
„Es gibt so gut wie keine deutsche Großbank, die nict Milliarden in Atomenergie investiert hat”. Dies ist die Ausssage des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Umweltstiftung, Jörg Sommer, der am Donnerstag mit der Presse in Frankfurt sprach. Allein die Deutsche Bank, die Spitzenreiter ist, investierte zwischen 2000 und 2009 ganze 7,8 Milliarden Euro in die Atomindustrie.
Die meisten Menschen, die einen günstigen Strom-, Gas- oder Telefonanbieter suchen, tun dies über das Internet. Doch eben nicht alle – besonders Senioren haben selten Internet und können die günstigen Angebote darum nicht nutzen. Die Südwest Presse berichtete heute über Ausweichmöglichkeiten für Netzlose.
Die Duisburger sind am Samstag, dem 26 März, um 20:30 dazu aufgefordert, das Licht für eine Stunde auszuschalten. Denn die Stadt beteiligt sich an einer weltweiten Aktion, der „Earth Hour 2011“. So soll in Zeiten des Klimawandels ein Zeichen gesetzt werden, wie RP ONLINE am heutigen Tag berichtete. Auch die Leipziger Seiten berichteten über derartige Vorhaben in der Messestadt. Und noch viele andere Städte sind beteiligt.
Die Verbraucherschutzministerin warnte die Stromanbieter explizit davor, das Atom-Moratorium dazu zu missbrauchen, ihre Tarife zu erhöhen. Dies berichtete gestern das Onlineportal „stromsparer“. Dem Bericht zufolge werden die Anbieter nicht nur gewarnt, sondern auch zu höherer Transparenz aufgefordert.
Nach einem Bericht des Internetportals „tarifeverzeichnis“ entwickelten manche Energieversorger eine Strategie, die das Abwenden von der Atomkraft nicht begünstigt, sondern im Gegenteil, noch unterstützt. Denn durch mehr saubere Energie würden die Preise steigen und die Kunden könnten abspringen. Verbraucher sollten deshalb verstärkt auf Gütesiegel achten.
Während der Stromversorger die Nutzung erneuerbarer Energien ausbaut, drohen ihm laut der Landesbank gleichzeitig hohe Verluste durch das Abschalten von AKWs. Denn der Konzern ist überdurchschnittlich stark von der Atomenergie abhängig.
Nach der Atomkatastrophe in Japan stellt sich nicht nur für die Politik die Frage, ob weiterhin Wert auf Kernkraft gelegt werden sollte. Auch Stromkunden zweifeln über die Richtigkeit der von ihnen bezogenen Energie. Das Onlineportal der WAZ Mediengruppe berichtete über den Zwiespalt der Gemüter, wenn es um Atomenergie geht. Denn das Geschäft hat Konjunktur.
In Japan gib es noch keine Entwarnung, die Reaktoren rauchen noch immer. Die Lage bleibt kritisch. In zwei Blöcken ist der Wasserpegel im Vergleich zu den vergangenen Tagen gesunken, wie der Sprecher der japanischen Atomaufsichtsbehörde Nisa berichtete. Südlich von Tokio sind die Radioaktivitätswerte erhöht. Allerdings ist es gestern gelungen, alle sechs Reaktoren wieder mit dem Stromnetz zu verbinden.
Die Grünen der Stadt Münster fordern die Stadtwerke dazu auf, in Zukunft nur noch Strom zu verkaufen, der nicht aus Atomkraftwerken stammt. Doch der Chef der Stadtwerke, Dr. Henning Müller-Tengelmann ist skeptisch: „Das ist für uns nicht machbar- es führt nur zur Mogelpackung“. Derzeit werden 50 Prozent des Stroms selbst aus Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt, zunehmend auch durch Solaranlagen und Windkraft. Doch den Rest kann der Versorger nicht einfach herzaubern.
Wie das "Tageblatt" am 23. März berichtete,empören sich in Luxemburg die kleinen Stromanbieter derzeit über den Stromkonzern Enovos, der sich von einem Minister ganz offiziell in einem Fernsehinterview bewerben lässt. In ihm fiel auch die Ankündigung, eine „andere Art“ des Stromverbrauchs zu organisieren. „Das kann doch nicht sein“ spricht Paul Kauten vom Ökostrom-Anbieter Eida für sich und damit vielen Stromversorgern aus dem Herzen. Enovos soll nicht zum Monopolisten werden.
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