So, liebe Freunde & Leser meines Modeblogs. Dreieinhalb Monate ist es her, dass ich das letzte Mal über Scurdy berichtet habe. Scurdy, das heisst: Sneaker selbst designen. Oder aus fertigen, coolen Designs auswählen. Oder sofern - Du ein Designer bist - Schuhe designen & eine Provision beim Verkauf Deiner Designs einstreichen. Sehr, sehr coole Sache, und dazu noch zu 100% Made in Deutschland, was das ganze noch sympathischer macht. Schaut am besten einfach mal bei Scurdy vorbei!
Heute bin ich auf meinem Streifzug durch das Netz mal wieder auf etwas gestossen, das ich in dieser Form auch noch nicht kannte: bei den Schuh Helden fallen die Preise innerhalb festgelegter Intervalle ständig!Von der Idee her wirklich super - der Händler bekommt sein Lager leer, weil viele Kunden aus Furcht, dass die Schuhe in ihrer Größe ausverkauft sein könnten, bestimmt nicht die ganzen Rabattstaffeln abwarten werden und die Kunden dürfen auf satte Rabatte hoffen.Irgendwo finde ich das ganze auch deshalb charmant, weil der aufgebaute Kaufdruck nicht ganz so gross ist, wie bei den ganzen one-deal-a-day Angeboten a la Woot (oder deren deutsche Kopien) und die Rabattstaffeln sehr transparent und fair sind. Warum gibt's das vom Konzept her eigentlich nicht auch bei anderen Shops?
Heute bei Gründerszene drüber gestolpert.. Birchbox, ein US-Startup für Produktproben aus dem Kosmetikbereich. Das ganze funktioniert so: Frau zahlt € 10/Monat, erhält dafür jeden Monat einmal ein Paket mit Kosmetik-Proben bekannter Marken, wobei sie davor wohl gewisse Einschränkungen treffen kann (Kein Nagellack, nur Parfums & Lippenstifte... was weiss ich).Was ich daran charmant finde, ist so einiges:- aus Händlersicht (also der Sicht von Birch): Frau ist Mitglied für einen gewissen Mindestzeitraum -> ich kann planen & weiss wie viel Geld reinkommt- für die Hersteller: Sie bringen ihre neuen Produkte in einem hochwertigen Ambiente (Boxen mit Seidenpapier etc.) an Frauen, die sich explizit für die Produktgattung interessieren. Was ein Unterschied zu den weitgestreuten & lieblos reingeworfenen Paketbeilagen/Produktproben.- für die Kundin: Man kann Neues früher als alle anderen ausprobierenAus meiner Sicht eine Win-Win-Win Situation für alle. Ganz allgemein klappt das "Club-Konzept" ja recht gut, sei es bei Büchern (Weltbild & Co -> finde ich Scheisse, aber gut), Windeln (diapers.com -> von Amazon übernommen für einen Betrag, dass es Dir schwindlig wird; windeln.de), Wäsche bzw. Socken (Tono & Co -> wenn auch etwas sehr "lockangebotmäßig", oder wie hier in einem früheren Post von mir beschrieben - Unterwäsche & Socken für Männer), oder, oder, oder.Ich bin ja fest davon überzeugt, dass ein Club-Konzept wie das von Birchbox auch deshalb gut funktioniert, weil der Überraschungsfaktor sehr groß ist. Und ich kann mir sehr, sehr gut vorstellen, dass das ganze z.B. auch bei Schuhen sehr gut funktionieren könnte. Einfach Schuhgröße angeben und überraschen lassen. :O Allerdings: Retouren könnten hier schwer werden. Und Frau liebt ja Individualität. Wenn die 3 besten Freundinnen dann die gleichen Pumps und die gleichen Stiefel geschickt bekommen ist's natürlich blöd. Vielleicht mit einer Vorauswahl a la "ich bin dieser & jener Schuh-Typ".. God knows. War nur mal so dahingesponnen. Ich werde Birchbox auf alle Fälle mal im Auge behalten.
Soeben bin ich wieder über etwas Außergewöhnliches gestolpert, das meine Aufmerksamkeit erregt hat und das ich Euch - natürlich - nicht vorenthalten möchte.Bei Coverbee gibt es derzeit einen Design-Wettbwerb, bei dem ihr Euer Design für ein Laptop-Sleeve einreichen könnt. Der Clou daran: das Gewinner-Sleeve geht in Serie, und ihr bekommt neben 2 Sleeves für Euer Notebook ebenfalls eine lebeslangen Sales-Provision auf Euer Design. Eine nette Sache, so man in Photoshop fit ist, und Spaß am designen hat.Ach ja - teilnehmen könnt ihr noch bis zum 14.02- hier geht's zum Contest!
Heute bin ich wieder über etwas Verrücktes gestossen: Sandalen von Vale.Was verrückt daran ist? Nun - bevor man sie kauft, bekommt man eine sogenannte Footprint Box mit Memory Foam (also einer Art Schaumstoff, bei dem der Fußabdruck permanent eingedrückt bleibt). Man stellt sich in die Form, und schickt seinen persönlichen Fußabdruck zurück an Vale. Dort wird dann die Flip-Flop Sandale, angepasst an das eigene Fußbett komplett "customized".Eine gute Sache, wie ich finde! Man kann bei den Modellen aus rund 200 verschiedenen Sandalen-Typen auswählen, die je nach Modell und "Ausstattung" (Lachsleder-Riemen, anyone?) zwischen 120 € und 300 € kosten. Nicht ganz günstig, dafür aber in reiner Handarbeit in Deutschland hergestellt und garantiert mit höchstem Tragekomfort. Entstanden ist die Idee übrigens, als einer der Gründer, seines Zeichens Sohn einer Orthopädie-Schuhtechnik Familie, in Australien den "lockeren" Lifestyle der Australier (die grundsätzlich immer Flip-Flops tragen) kennengelernt hat. Props an Best Practice Business für die Inspiration.
Nun ist es also so weit. Yalook, das ehemals extrem innovative Fashion-Startup der Otto-Group erscheint seit drei Tagen "in neuem Glanz". So zumindest das offizielle Wording auf der Yalook-Website. Was hat sich getan? Nachdem Yalook vor gerade einmal eineinhalb Jahren an den Start gebracht wurde, um den Modemarkt gründlich aufzumischen, ist die Seite heute ein Vergleichsplattform mit Artikeln von Dress-for-Less, Zalando, Yoox, Fashionsisters und natürlich Otto. Irgendwie traurig, aber offensichtlich hat man ordentlich Geld verbrannt, und der Otto-Vorstand hat die Geduld verloren (offiziell gemacht, dass es mit dem damaligen Geschäftsmodell nicht weiter geht, wurde es schon im August 2010). Schon lustig: ein Discount24 durfte über 10 Jahre lang jedes Jahr Verluste machen, bevor "der Stecker gezogen" wurde. Bei Yalook gab es hier wesentlich weniger Geduld. Und ratet mal, was Discount24 heute ist? Na... genau: ein Aggregator bzw. eine Vergleichsseite. Genau wie Yalook unter dem Dach von Smatch/Shopping24. Smatch? Ja: noch ein Aggregator!Macht irgendwie vom Geschäftsmodell ja auch eine Menge Sinn: als Aggregator oder Vergleichsseite hat man jede Menge Vorteile - nicht zuletzt den, dass man kein Warenrisiko zu tragen hat. Denn im Endeffekt ist genau das die Crux im Versandhandel: Du kaufst Ware ein, nimmst sie auf Lager und musst dann zusehen, dass Du die Ware loswirst. Ob das Jeans, Kleider oder Kühlschränke sind. Und jeden Monat, den die Ware im Lager liegt, kostet sie Geld (Lagerung etc.). Und bindet Kapital. Und verliert an Wert.Da hat man es als Aggregator wesentlich leichter: das Risiko liegt beim jeweiligen Shop. Selbst kann man sich an den (prozentualen) Verkaufsprovisionen freuen. Risiko = 0. Toll, oder?Naja, einen Haken hat das ganze natürlich: wenn man die - angenommen - stattlichen Ressourcen, die ein Unternehmen der Otto-Group unweigerlich hat, bezahlen will, dann muss man schon ordentlich Traffic auf die Seite knallen. Problem: irgendwann versiegt der Traffic, den man aufgrund des Markenaufbaus kostenlos über Google bekommt (hier am Beispiel Discount24). Und ob es an dieser Stelle dann so wahnsinnig viel Sinn macht (=es sich rechnet), den Traffic zu kaufen, indem man bei prominenten Begriffen wie "Fernseher" bei Google auf Platz 1 steht?! Wage ich mal zu bezweifeln. Naja, soll ja nicht mein Problem sein. Yalook ist, was bezahlte Werbung angeht im Moment sehr, sehr zurückhaltend. Ich denke mal, man wartet ab, wie sich das neue Konzept bewährt.Nichtsdestotrotz: ich drücke Yalook natürlich die Daumen. PS: Props an Exciting Commerce zur Inspiration für diesen Artikel.
Sehr, sehr witzig.. nach meinem letzten Blogpost zum Thema "Nerd Jeans" hatte ich eine Mail im Posteingang, die mich vermuten lies, dass es noch weitere, leicht nerdige Kleidungsstücke gibt.So zum Beispiel dieses geniale Shirt, gefertigt aus fair gehandelter Baumwolle, mit einem gewissen Extra: man kann auf einem Teil des Shirts, das aus Mikrofaser besteht, sein Smartphonedisplay reinigen. Wessen iPhone also dauernd verschmiert ist: worry no more und hol Dir das Shirt. Die Auflage ist übrigens, so wie ich das interpretiere, auf 100 Stück begrenzt. 89 davon sind noch verfügbar. Also: schnell sein! :) Weil wir gerade dabei sind: wer den QR-Code oben rechts scannt, kommt ebenfalls direkt zu, Angebot. Bisschen nerdig, aber was solls?!
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Blendschutzfolie findet Anwendung in Lager- und Produktionshallen, da bestimmte Anforderungen in der Produktion dies notwendig machen .In vielen B?ros kommen Sonnenschutzfolien, als Schutz vor zu starker Sonneneinstrahlung zum Einsatz, was auch die Optik von gro?en B?rokomplexen in Innenst?dten und Industriegebieten aufwertet.